Bericht 04.11.2021

Auch am Donnerstag haben wir uns erneut in Präsenz getroffen, um die Entwicklung unseres CanSat‘s voranzutreiben. Nachdem wir die Programmierung der einzelnen Sensoren nun abgeschlossen haben, ging es heute an die Software für die SD Module. Über diese werden die gesammelten Daten redundant auf zwei Mikro SD Karten mit jeweils 32GB Datenspeicher geschrieben. Durch die redundante Speicherung wird beim Auftreten eines Fehlers mit einem der Module gewährleistet, dass wir dennoch in der Lage sind, Daten vom anderen Datenträger nach der Mission zu erhalten und nicht mit leeren Händen auszugehen. Die Daten werden dabei pro SD Karte in fünf verschiedene Dateien für Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Beschleunigung und Winkelgeschwindigkeit sortiert und mit der jeweiligen Missionszeit versehen. Da wir einige Daten wie z.B. die Temperatur mehrfach über unterschiedlichen Sensormodule auslesen können, überlegen wir derzeit noch ob sich die erhöhte Messgenauigkeit durch mehrere unabhängige Messreihen in Anbetracht einer höheren Mikrocontrollerauslastung und eventuell geringerer Messfrequenz der anderen Sensoren lohnt. Dies können wir allerdings erst abwägen, nachdem wir das Gesamtsystem mit allen Sensoren und den SD Modulen getestet haben.

SD Module bei der Programmierung

Während ein Teil des Teams mit der Datenspeicherung beschäftigt war, informierten sich weitere Teammitglieder über die Zusammensetzung und Detektion von so genannten VOCs – gasförmigen Stoffen organischen Ursprungs in der Luft. Diese sind für unsere Sekundärmission von großer Relevanz, da wir unsere während der Startkampagne gesammelten Gasproben mit einem Protonen-Transfer-Massenspektrometer des KIT‘s auf diese analysieren werden.

Auch mit der Struktur unserer Sonde ging es voran und ein erstes CAD-Modell des untere Bereich der Hülle konnte konstruiert werden. In diesem offen gehalten Bereich sollen sich vor allem die Sensoren befinden, um so unmittelbar an der Umgebungsluft und nicht im inneren unseres CanSat‘s zu messen. Da wir die benötigten Komponenten des Pumpsystems für die Gassammelbeutel noch nicht erhalten haben, müssen mögliche Änderung an der Anordnung der Sensorik jedoch berücksichtigt werden.

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